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von Frank Glander

Ja, das war er nun: mein erster Duathlon. Ist mal was anderes als nur zu laufen.

Der Start war für 14 Uhr angelegt, das heißt ich hatte ausreichend Zeit um genügend Schlaf und ein kräftigendes Frühstück zu bekommen. Das Wetter war von Anfang an auf Sportlerseite, viel Sonne, ein paar Wolken, etwas Wind und angenehme Temperaturen.

Bei der Startunterlagenausgabe konnte ich das erste Mal meinen brandneuen DTU-Startpass vorzeigen, woah, jetzt gehöre ich dazu. :)

Nach dem Einchecken des Rades blieb noch etwas Zeit um das Gelände am Scheeßeler Sportplatz zu erkunden, und um 13:30 Uhr war dann die Teilnehmerbesprechung. Windschattenfahrverbot, Helmpflicht und so ein bla bla. Die Beschreibung der Wechselzone, also von wo man kommt und wann man wo rausläuft, schuf eher noch Verwirrung als Aufklärung. Aber da ich nicht vorhatte als Erster das Rennen zu beenden und so in Gewimmel die Schwarmintelligenz nutzen könnte, war mir das egal.

Dann ging`s auch schon los. Ich hatte mir keine genauen Vorgaben gemacht was die Geschwindigkeiten angeht, das wollte ich spontan und mit Wettkampfadrenalin im Blut entscheiden. Ich kann mich da inzwischen ganz gut einschätzen. Mit durchschnittlich 5:02 min/km war ich beim ersten Lauf auch schon recht flott unterwegs, bin dann die Radstrecke mit 27,5 km/h gefahren um beim zweiten Lauf nochmal mit 5:11min/km durchzustarten.

 beeke01

"Foto: inconi Eventfotografie"

In totalen Zahlen sieht das für die 5/20/5 km so aus: 25:12/43:38/25:56.

Das geht in Ordnung so. Meine Ziele "Ankommen" und "Nicht letzter werden" habe ich erreicht (145ster von 169 Männern und 30ster von 35 in der AK), ich freu mich auf weitere Wettkämpfe. Scheeßel war zum entjungfert werden die richtige Wahl, hat mir sehr gefallen, werde die nächsten Jahre wieder hinfahren.