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von Ulrike
Lange überlegt, trotz des harten Winters viel trainiert, aber richtig fit hatte ich mich nicht gefühlt - das allerbeste Frühlingswetter hat mich überzeugt, tatsächlich an den Start zu gehen.
In Celle angekommen lagen schon die Endorphine in der Luft: die vielen "Raketen" scharrten schon mit den Hufen, was bei mir wiederum zu Verunsicherung führte - "10km , wer hat mich bloß angemeldet?"
Weiterlesen: Wasa-Lauf in Celle - 10km durch die Heimatstadt
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von Thorsten
Darf ich zufrieden sein?
Die Brocken-Challenge (BC) ist ein Ultralauf, der von Göttingen zum Brockengipfel führt. Der Lauf findet immer im Februar statt. Dass das Wetter oft die wirkliche Challenge ist - gerade auch auf der Passage im Harz und den letzten Kilometern in Richtung ausgesetzten Brockengipfel-, ist selbsterklärend. Ich versuche die Distanz von 80 km und knapp 2.000 Höhenmeter möglichst schnell zu absolvieren – das ist meine Challenge. Aber nicht nur deshalb ist es „meine“ Brocken-Challenge, denn noch keinen Lauf habe ich häufiger absolviert. Im Jahr 2018 war die BC mein erster Ultralauf. In diesem Jahr bin ich zum sechsten Mal dabei.
Hat mit der Erfahrung in diesem Jahr alles perfekt funktioniert?
Freitagabend bin ich zusammen mit Kai, der in diesem Jahr zum zweiten Mal bei der BC startet, in Göttingen angekommen. Bis 18 Uhr sollten wir die Dropbags (mit warmen Wechselklamotten) für den Brockengipfel abgegeben haben (denn nach dem morgigen Finish müssen wir vom Brocken wieder rd. 7,5 km hinunter nach Oderbrück wandern). 18.15 Uhr waren wir da – (fast) Punktlandung, unsere Rucksäcke konnten wir direkt im Transportfahrzeug deponieren. Startunterlagen abholen, ein paar kurze Gespräche mit bekannten Läufern wechseln und dann ging es wenige Kilometer weiter in die „Geschwister Glatthor“ Ferienwohnung. Nudeln zur Stärkung. Viel getrunken (Wasser). Equipment bereitgelegt. Kurzweilige Unterhaltung mit lieben Gästen (Insider: den Besuch im Schützenhaus haben wir dann vernünftigerweise ausfallen lassen). 22 Uhr ins Bett.
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von Kerstin
Am 18.Januar richtete der Holtorfer SV seinen traditionellen Krähen-Crosslauf im Waldgebiet Krähe aus: insgesamt 222 Läuferinnen und Läufer nahmen an der Veranstaltung teil, darunter auch sechs StarterInnen der Abteilung Ausdauersport.
Zur Auswahl standen Strecken über 5.100 Meter, 10.220 Meter sowie 15.340 Meter. Kalte Temperaturen, aber kein Regen oder Wind sorgten für gute Wettkampfbedingungen. Der
Untergrund war charakteristisch für einen anspruchsvollen Crosslauf. Entlang der Strecke im Start- und Zielbereich unterstützten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer die Läuferinnen und Läufer und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Weiterlesen: Krähen-Cross des „HSV“ (Holtorfer Sportvereinigung)
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von Kerstin
Bei herrlichem Sonnenschein, aber kühlen Temperaturen waren wir wieder mit einer recht großen Teilnehmendenzahl beim traditionellen Vorsilvesterlauf am Start.
Bereits vor den LäuferInnen gingen Bärbel, Bernd und Sarina „vorab“ auf die (Nordic) Walking-Strecke und kamen nach ca. 50+ Minuten alle zufrieden wieder beim
Dorfgemeinschaftshaus an.
Die Strecke verläuft auf dem bewährten Kurs erst gut 500 Meter „geschützt“ durch den Ort, bevor es dann nach links in die Felder und „hoch“ in die Felder geht – nach ca. 2km ist das „Schlimmste“ dann geschafft und es geht dann flach weiter und dann sogar, so dass das Tempo wieder etwas aufgenommen werden konnte und die Ziellinie bald in Sicht kam.
Bei den LäuferInnen hatte Torsten leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen müssen, so dass Hendrik als erster Schwarmer nach 25:12 die Ziellinie überquerte, knapp gefolgt von Alexander, der nach 25:32 einlief. Sven erreichte das Ziel nach 26:57, danach kamen Daniela in 28:45 und Martin in 29:13 „rein“.
Auch noch knapp unter 30 Minuten blieb Claudine mit 29:58 – ein tolles Debüt unserer neuen Ausdauer-Athletin. Kerstin und Hilmar waren quasi gemeinsam
gelaufen und kamen somit auch zusammen in 31:32 bzw. 31:35 ins Ziel. Anschließend wurden Anna, Femke und Andreas als Trio mit 32:35 – 32:43 wieder begrüßt und Carsten
machte den Abschluss nach 34:55.
Anschließend wurde noch in netter Runde bei einem warmen Getränk ein wenig geplaudert, bevor nach der Siegerehrung der Heimweg, mit allseits „Guten Rutsch“-Wünschen,
angetreten wurde.
Hier noch die Altersklassen-Platzierungen im Überblick:

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von Martin
Eine etwas männerlastige Delegation des TSV Schwarme fand sich im Waldstadion Syke zum Start des letzten Laufs der Syker Crossserie 2025 ein.
Traditionell gibt es hier zwei Läufe, einen ca.5,5km langen Lauf im Friedeholz und einen Halbmarathon.
Kerstin lief die 5,5 km und feuerte anschließend zusammen mit mitgereisten Familienmitgliedern alle Läufer an.
Die Wetterbedingungen waren gut, sodass schnelle Zeiten gelaufen werden konnten.

Nächste Veranstaltung: Vorsilvesterlauf Uenzen
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von Kerstin
Bei herrlichen Bedingungen mit Sonnenschein und knapp unter 10° Luft-Temperatur stand am ersten Advents-Sonntag der „Friedholz-Cross“ auf dem Programm und wir waren mit 7 AthletInnen, alle über die 10,4km lange „Langstrecke“ am Start.

Es galt drei Runden zu absolvieren, also 3x durch die Wolfsschlucht und anschließend den langen Anstieg weg vom Friedhof und schließlich den kurzen Weg zurück zum Stadion.
Erwartungsgemäß war Thorsten der Schnellste – sowohl von uns als auch in seiner (noch neuen) Altersklasse!
Björn war ebenfalls schnell unterwegs und lief als Dritter der M50 ebenfalls noch aufs Podium, und nur knapp
dahinter auf Platz 4 folgte Sven in dieser Altersklasse.
„Zwischendurch“ war Hendrik als Zehnter der M30 eingelaufen. Daniela war kurzfristig am Start und hatte richtig Spaß auf der Strecke – sie lief als
Gesamt-Neunte und 4. ihrer AK nach sehr starken 51:56 ins Ziel.
Knapp unter einer Stunde konnte Hilmar sich souverän den Sieg in der M70 sichern – nur ich hatte leider bereits ab der zweiten Runde
mit Energiemangel zu kämpfen und war am Ende nur froh, endlich auch im Ziel zu sein… aber Aufgeben, ist/war keine Option!

Hier noch die Zahlen, Daten, Fakten in der Übersicht:

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von Björn
Eine Woche nach dem Waldkater Crosslauf war für mich der Kuhcross an der Reihe. Der Kuhcross, ein traditioneller Crosslauf, welcher nach mehrjähriger Pause seit 2021 jetzt wieder regelmäßig stattfindet, wird vom ATS Buntentor in Bremen auf der Sportanlage zum Kuhhirten, Stadtwerder ausgetragen. Hier können die Teilnehmer zwischen 8.000 Meter Langstrecke, 4.000 Meter Mittelstrecke, dem 2.000 Meter Jugendlauf oder dem 1.000 Meter Kinderlauf wählen und diese Distanz auf einer anspruchsvollen Crossstrecke bewältigen.
Die exakt selbe Strecke dient im Februar ebenfalls als Schauplatz der Landesmeisterschaften.
Eigentlich lässt sich die Strecke bei trockenen Wetterbedingungen gut laufen. Da es aber an den vorherigen Tagen stark geregnet hat, verwandelte sich der Lauf in einen reinsten Lehmacker, gespickt mit glitschigen Kurven und extrem rutschigen An- und Abstiegen. Da traf es sich gut, dass ich keine Spikes besaß, welche mir das Laufen heute hätten erleichtern können.
Als erstes gingen meine Kinder auf die matschigen 4.000 und 2.000 Meter Runden. Als sie dann ihre Rennen beendet hatten, haben sie mich schon mal vorgewarnt, was mich alles auf der Strecke erwarten wird.
Ca. 25 Minuten vor dem Start habe ich dann angefangen, mich warm zu laufen und bin dabei eine komplette Runde einmal abgelaufen. Dabei wurden dann meine Befürchtungen und die Berichte der vorangegangenen Läufer bestätigt. Nahezu auf der ganzen Strecke war kein normales Laufen möglich.
Nach dem Start hat sich das breite Läuferfeld dann recht schnell zu einer Einerreihe gebildet, weil die Ideallinie doch recht schmal war. Durch die ersten drei engen Kurven bin ich dann doch ganz gut durchgekommen, so dass ich in der vierten Kurve direkt unvorsichtig wurde und sofort ausgerutscht bin. Da der Untergrund aber recht weich war, bin ich auch sanft gelandet und konnte nach schnellem Aufstehen sofort weiterlaufen. Die folgenden Deichüberquerung waren teilweise so glatt, dass die Streckenposten den Athleten vereinzelt hochgeholfen haben.
Die
ersten drei Runden bin ich ein gleichmäßiges Tempo gelaufen, was mir in der vierten Runde aufgrund nachlassender Kondition und der immer schwieriger zu laufenden Strecke nicht mehr gelang. Aber dann musste ich einfach die Zähne zusammenbeißen und die letzte Runde durchpowern.
Im Ziel war das dominante Gesprächsthema unter den Läufern die diesjährigen extrem Streckenbedingungen, aber auch, dass es den Beteiligten trotzdessen Spaß gemacht hat. Was auch viele gesagt haben, mit denen ich gesprochen habe, war, dass man durch Spikes auf der Strecke dieses Mal einen echten Materialvorteil hatte.
Nichtsdestotrotz ist meine Zielzeit der acht Kilometer 37:40 Minuten, wodurch ich nur knapp sieben Minuten Rückstand zur Sven Zabel von Triathlon und Club Bremen hatte, welcher das Rennen in 30:20 Minuten gewann. Mit meiner Zeit wurde ich Erster in der M50 und Zweiter in der Ü50 Klasse.
Jetzt heißt es erstmal Klamotten wieder sauber bekommen und auf trockene Wetterbedingungen beim Friedeholz Crosslauf, der am 30.11. stattfindet, zu hoffen.

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von Martin
Der 88. Waldkater Crosslauf in Melchiorshausen fand am Sonntag, den 09.11.25 statt und bildete die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Syke-Weyher-Crossserie.
Über die Kurzstrecke meldete sich niemand für den TSV Schwarme an, dafür waren wir mit fünf LäuferInnen auf der Langstrecke vertreten.
Es müssen in dem kleinen Waldstück sechs Runden zu je 1,4km gelaufen werden. Die Waldwege waren teilweise sogar vom Laub befreit worden, gefährliche Wurzeln waren mit Sprühfarbe markiert. Ein paar kleine Hügel als Rhythmusbrecher zum Ende der Runde sorgten für Abwechslung.
Thorsten reihte sich vorn ein und hielt sich lange auf Platz fünf, musste dann aber noch drei deutlich jüngere Läufer vorbei lassen.
Platz 1 in der AK und Platz 8 im GC hieß es für ihn am Ende. Die restlichen LäuferInnen des TSV, die Normalsterblichen, liefen konstante Runden, alle kamen unfallfrei in Ziel.
Der nächste Lauf findet am 29.11.25 in Syke statt!
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von Björn
Der Erbhoflauf ist der letzte Volkslauf im Jahr von nun mittlerweile vier Volksläufen im Landkreis Verden. Er beendet für mich immer die Straßenlaufsaison und fand mittlerweile in der zehnten Auflage, traditionell immer am zweiten Wochenende des Oktobers statt.
Dieses Jahr sind die Teilnehmerzahlen nach stetigen Steigerungen leider wieder etwas zurückgegangen, was vielleicht auch an den Herbstferien und dem zeitgleich stattfindenden Oldenburg Marathon gelegen haben könnte. Hinzu kam noch, dass der SWB-Marathon auch erst eine Woche her war und einige Läufer, zu denen ich unter anderem auch gehörte, noch ihren Muskelkater auskurieren mussten.
Als erstes vom TSV Schwarme ging Alex nach langer Verletzungspause bei der fünf-Kilometer-Runde an den Start und finishte in guten 0:22:21 Minuten.
Schon beim Warmlaufen habe ich gemerkt, dass meine Beine noch ziemlich schwer waren und dass das heute auf keinen Fall eine persönliche Bestzeit wird, aber nach der Vorbelastung am Vortag durch das Cyclocross Rennen und dem in der Vorwoche ohne nennenswerte Vorbereitung gelaufenen Halbmarathon, hatte ich ja schon meine Ausreden parat.
Vor dem Start wünschten Hilmar, Erik und ich uns noch viel Erfolg und dann ging es auch nach kurzer Ansprache vom Hauptorganisator Michael Tanse los. Nach dem Start setzte sich Sven Zabel vom Triathlon Club Bremen ab und gewann den Lauf auch später mit einem deutlichen Vorsprung und einer Zeit von 0:36:14 Minuten.
Dahinter bildete sich eine Gruppe aus sechs Läufern, die ich dann auch nach ca. drei Kilometern auf dem teilweise recht verwinkelten Kurs aus den Augen verloren habe. In der ersten Runde war ich mit zwei weiteren Läufern gemeinsam unterwegs, was leider in der zweiten Runde nicht mehr ganz so geklappt hat, so dass wir drei am Ende mit ca. 25 Sekunden Abstand ins Ziel kamen.
Als ich das Ziel erreicht hatte, hieß es erst einmal, wie immer, ordentlich durchschnaufen und sich mit meinen beiden Kontrahenten der ersten Runde
auszutauschen. Ich wartete dann noch im Zielbereich, bis auch Hilmar (0:53:55 min) und Erik (1:05:22 min) mit respektablen Zeiten ins Ziel kamen.
Anschließend habe ich mir erst einmal etwas Trockenes angezogen, um dann zur Kaffee und Kuchen Tafel, die auf einer Bühne auf war, zu gehen. Dort gab es dann gegen Spende die besten und leckersten selbstgemachten Torten und Kuchen jeglicher Art in fast unbegrenzter Menge. Dies ist auch immer mein persönliches Highlight vom Thänhuser Erbhof-Lauf.
Da freue ich mich auch schon auf die hoffentlich stattfindende elfte Austragung des Laufes im kommenden Jahr.
Jetzt ist erst einmal Zeit, sich zu regenerieren und sich auf die Crosslaufsaison vorzubereiten, die für mich bereits am 9. November mit der Weyher Crosslaufserie im Waldkater beginnt.
- 47. Harz-Gebirgslauf am 11.10.25
- Mein erster Marathon in Bremen – Ein unvergessliches Erlebnis
- 3. Kleeblattultra am 28./29.09.2025
- Brokser Volkslauf am 13.09.2025
- „Dörverden läuft“ und einer vom TSV Schwarme
- Stadtlauf Verden – ein schöner Sommerabend
- Swiss Alps 100 - Ein Ultra Trail-Lauf im Schweizer Wallis - 107 km und 5.900 Meter hoch und wieder runter
- Leutasch Trail am 14.06.2025
- B2Run - Bremen am 12.06.2025
- Backyard Ultra am Werdersee, 10.05.2025





