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von Daniela

3x 900 Meter Staffel
Bei ca. 34 °C standen Thorsten, mein Sohn und ich in der prallen Sonne an den Startplätzen der 900 m Staffel. Bis zu diesem Moment waren wir alle noch nicht so ganz von dieser neuen Herausforderung überzeugt und überlegten, wie schnell man eigentlich 900 Meter läuft.
Ca. 9 Min später, die Bronzemedaille sicher, mit brennenden Lungen, wussten wir, dass wir sauschnell gelaufen sind und mal auf eine ganz andere Art und Weise an unsere Grenzen gekommen sind.
4,5 km Lauf
Jonas, Kerstin und ich sind bei immer noch kaum erträglichen Temperaturen um kurz vor sieben an den Start gegangen. Es war keine Strecke für Bestzeiten, umso bemerkenswerter die Hammerzeit von Jonas. In 16:56 min als 7. kam er ins Ziel. Scheinbar total erholt und regeneriert hat er mich dann als 5. Frau mit einer Zeit von 20:16 min hinter der Linie in Empfang genommen. Kerstin und ich sind den größten Teil der Strecke zusammen gelaufen, sie kam als 6. Frau in 20:30 ins Ziel.
Die „Teufelchen“ Maren und Christina haben uns an der Strecke nochmal richtig Power gegeben und den Ehrgeiz neu aufflammen lassen. Vielen Dank!
10 km Lauf
Am Start : Thorsten, Sven und 151 andere Laufer männlich
Ordentlich beißen und kämpfen mussten wohl auch diese Beiden, schließlich haben sie die Anfeuerung der „Teufelchen „und anderen Zuschauer über drei bzw. vier Runden genießen dürfen.
Entlang der Aller und durch die Fußgängerzone, mit Kopfsteinpflaster, vielen Kurven und Wahnsinnshitze, ein sehr schöner aber kein schneller Lauf. Theoretisch ;) Auch hier haben unsere Sportler super Willenskraft und Leistungen aus Kopf und Beinen gezaubert.
Thorsten 13. Platz 41:15
Sven 22. Platz 42:41
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von Christian

Lina & Mattis waren auch an diesem Wochenende wieder unterwegs. Dieses mal in Warmsen, beim Wiesenlauf über einen Kilometer. Die Strecke ging über den Sportplatz und über befestigte Wege bis zur Wendemarke & zurück.
Bei schon fast kühlen 20 grad wurde Lina gesammt dritte & bestes Mädchen in ganz schnellen 3,36 min. Mattis lief in fixen 4,19 min auf den 5 Platz (AK4) bei den Jungs. Beide viel schneller als noch vor einer Woche in Oyle. Weiter so!!!
Neben dem Kinderlauf gab es für die Jugend & alle anderen, Strecken von 3,9, 6,3 & 10 KM im Angebot.
Für die Kinder gab es zusätzlich nach dem Lauf noch eine Handball-Olympiade an der sich Mattis & Lina auch erfolgreich beteiligten.
Alles in allem eine sehr schöne Veranstaltung welche Familie Meyer sicherlich im Jahr 2017 wieder besuchen wird.
PS: liebe Warmser, Schwarme schreibt man mit W, wie es in der Anmeldung bereits stand.... ;-))
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von Thorsten
In der Schweiz, im Berner Oberland, direkt vor den grandiosen Wänden von Eiger, Mönch und Jungfrau wurde der Eiger-Ultra-Trail ausgetragen. Die internationale Elite läuft 101 km und 6.700 (!) Höhenmeter – zusätzlich muss noch umfangreiches Material im Rucksack mitgeschleppt werden.
Fasziniert von den Vorjahresbildern vor der grandiosen Kulisse der Berge hatte ich mich angemeldet – jedoch „nur“ zum Panoramalauf über 16 km mit 960 Höhenmetern. Während die Profis bereits um 4.30 Uhr zu Ihrer 101 km Runde gestartet sind, habe ich mich mit 500 weiteren Laufbegeisterten erst um 10 Uhr auf die Strecke gemacht. Bei traumhaftem Wetter!
Nur wie läuft ein Norddeutscher 960 Höhenmeter? Ich hatte keinen Schimmer. Nach dem ersten knackigen Anstieg (kurz nach der Startlinie in Grindelwald) habe ich schon gekeucht wie, ja wie eigentlich? Wie nach einem 400 Metersprint – ich war völlig außer Atmen. Und wirklich besser wurde es nicht. Ständig musste ich überlegen, ob nun Laufen oder Gehen besser ist. Ging‘s mal etwas waagerecht, dann brauchte ich die Strecke um erstmal wieder Puste zu bekommen. Die Kraft spielte aber mit, sodass ich mich überraschend recht gut halten konnte.
Das Panorama war wirklich traumhaft. Die ganze Zeit konnte ich auf die imposante Eiger-Nordwand blicken. Dieser Blick und die ganz besondere Stimmung, die in Grindelwald herrschte, machte den Lauf zu einem ganz besonders schönen Erlebnis.
Zu meiner Frau und Tochter hatte ich gesagt, dass sie so etwa nach 2 Stunden am Ziel auf mich warten können – aber nicht ungeduldig werden dürfen, wenn es wesentlich länger dauert. Nach 1:37:32 Stunden war ich jedoch bereits im Ziel. Von 500 Starter bedeutete dies Platz 26. In der Altersklasse sogar Platz 4, nur wenige Sekunden nach dem Dritten. Gewonnen hat ein Franzose (1:20:10 Stunde), vor einem Schweizer, dann kamen ein Belgier, ein Brite und ein Spanier ins Ziel. Der beste Deutsche landete auf Rang 7. Ich bin lange mit einem Japaner gelaufen. Hinter mir kam ein Neuseeländer ins Ziel. Mit dabei waren auch Nepalesen, Brasilianer und viele weitere Nationen.
Die 101 km mit 6.700 Höhenmetern hat der Sieger in 11:39:11 Stunden absolviert. Die beste Frau brauchte lediglich 13:09:38 Stunden. Der Zielschluss war nach 26 Stunden.
Das Flair in Grindelwald macht Lust auf mehr, …
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von Sven
Mit bangen Blicken verfolgte ich schon eine Woche vorher die Wetterprognosen für den Wettkampfsamstag. Anfangs waren noch (für mich) angenehme 21 °C und Regenwetter angesagt. Kurz vorher wurde die Prognose stetig auf schwüle 29 °C korrigiert – eine Temperatur, die mich zu einem sicheren Kandidaten fürs DRK-Zelt machen würde. Gott sei Dank kühlte es am Samstag leicht auf 25 °C ab. Das schöne Wetter und die spärliche Wettkampfdichte in den Sommermonaten lockte daher zahlreiche, von weiter her angereiste Läufer an den Oyler Berg. Eine Delegation des TSV Schwarme mit Mattis, Lina, Janet und mir war auch am Start.
Zuerst durfen sich die Kinder bis Jahrgang 2003 über 800 m auf dem Rasen des Sportplatzes der JG Oyle austoben. Lina lief in schnellen 3:53 min als Gesamtzweite ein und musste nur ein 3 Jahre älteres Mädchen ziehen lassen. Mattis, der am Start noch großen Bammel hatte, kam in 4:27 min als Gesamtvierter und schnellster Junge ins Ziel. Prima!
Für die Großen gab es eine wahlweise ein- oder zweimal zu absolvierende Strecke über 5000 m mit befestigten Feld- und Waldwegen, anspruchsvollen Crosssegmenten und nur wenig Asphaltanteil während der Ortspassage. Nach etwa 500 m gab es im Wald den ersten richtig knackigen Anstieg, zwei „leichtere“ folgten bei km 3 und 4.
Janet lief die 5000-Meter-Variante. Der besagte erste Anstieg verlangte ordentlich Respekt ab, danach lief es für Janet leichter. Sie kam angefeuert von ihrem Agentur-Silberfisch-Fanclub als Altersklassensiegerin ins Ziel. Dabei lieferte sie sich einen packenden Zielsprint mit einem alten Bekannten aus Müden, diesmal hatte sie aber die Nase vorn.
Ich hatte mich zum ersten Mal seit knapp einem Jahr für die 10000-Meter-Strecke entschieden. Nachdem sich die schnellen Läufer um den späteren Sieger Marco Krebs (RSC Nienburg) nach anfänglich verbummelten 1,5 km Kilometer doch entschieden hatten, Gas zu geben, schien alles auf einen gemütlichen Alleinlauf hinauszulaufen. Nach der zweiten Passage des knackigen Anstiegs Nr. 1 war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Von hinten schloss ein Radsportler auf, der just auf den Windschattenfahrmodus umschaltete. Das zerstörte auch meinen Plan, an einem bei Kilometer 8,5 kreuzenden Bach anzuhalten und mich zu erfrischen. Das hätte ich vielleicht doch machen sollen, denn völlig überhitzt wurde ich als Dank für meine Führungsarbeit im Zielsprint kassiert. Die Zeit war mit 42:36 min angesichts der schweren Strecke und „nur“ 3 min hinter dem Sieger OK, die Top 10 habe ich aber leider verpasst.
Fazit: Tolle, anspruchsvolle Laufstrecke, die Spaß macht. Das nächste Mal bitte ein paar Grad kälter.

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von Frank
Die härteste Sau von Heidenau und der zweimalige Strongman-Runner endlich vereint auf einer Hindernispiste. Tough Mudder hieß die Veranstaltung, viel Schlamm (mud) wurde uns versprochen, und reichlich Schlamm sollten wir bekommen. So machten Janina und ich uns nach Hermannsburg auf, die 21 Hindernisse auf ca. 19km Strecke anzugehen.
Hier alle Hindernisse im Detail zu beschreiben würde den Rahmen sprengen, aber damit der geneigte Leser eine Vorstellung von Tough Mudder bekommt, hier die Kurzfassung:
Unter Stacheldraht durch den Dreck robben, per Rutsche ins Eiswasserbad, über meterhohe Holzwände, durch enge Kanäle, rücklings durch mit Gittern abgedeckte Wasserkanäle, in 4 Metern Höhe an eine Schwingstange und dann runter ins Dreckwasser springen - hangeln, hüpfen, klettern - und immer wieder knietief Schlamm und Wasser soweit man schauen kann. Aber macht Spaß. Wirklich.
Nach über 4 Stunden auf der Strecke und ein paar Stromstößen beim letzten Hindernis, bekommt man dann das hochverdiente Tough Mudder-Stirnband und ein Finishershirt. Und als Andenken für die nächsten Tage ein paar Schrammen und einen Muskelkater gratis obendrauf.
Fazit: Ganz großes Kino bei dem ich Ängste überwinden musste und dementsprechend stolz bin.
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von Jonas
Am Sonntag, den 26.06.2016, war in Augustusburg wieder das alljährliche Drahtseilbahn-Fest. Da meine Mutter gebürtig dort her kommt, und ich ja auch schon Ferien hatte, dachte ich mir, es wäre doch einmal eine gute Idee, beim ebenfalls stattfinden Drahtseilbahn-Lauf mitzumachen. Ich hatte zwar schon vor 3 Jahren da teilgenommen, aber trotzdem war dies für mich ein neues Erlebnis.
Die Strecke kannte ich zwar schon, aber wo ich schon am Donnerstag einen Probelauf machte merkte ich, dass man diese Strecke nicht unterschätzen darf. Die Strecke war zwar nur 1,5 km lang, aber man musste noch 170 Höhenmeter überwältigen. Besonders der Schluss hatte es in sich, da dieser noch eine Steigung von 21,32% aufwies.
Die Starts waren in 4 verschiedenen Gruppen aufgeteilt. Zuerst starteten die Jugendlichen, dann die Senioren, dann die Frauen und als letztes das Hauptfeld. Unser Start war sehr übersichtlich, da sich nur 3 Jugendliche getraut hatten, gegen die Drahtseilbahn zu laufen.
Die Zeit der Drahtseilbahn war schon vorher bekannt: 8 min das sind 12 km/h. Für so einen Lauf muss man sich eigentlich die Kräfte bis zum Schluss einteilen. Aber ich begann wieder mit meinem gewohnten Laufstil. Zuerst schnell los und dann schauen was kommt. Zuerst ging diese Rechnung auch auf. Ich konnte vorweglaufen. Doch die letzten 100m überholte mich Sebastian Vogel vom Chemnitzer Lauf Verein, der hatte den Lauf letztes Jahr auch schon gewonnen und wusste daher wie man sich diesen anspruchsvollen Lauf einteilen musste. Am Ende wurde ich dann wieder nur 2. der Altersklasse U18, welche auch die jüngste Altersklasse war, die dort an den Start gehen durfte, mit einer Zeit von 8min und 22sek.
Nach den Wettkampf war aber das Drahtseilbahn-Fest noch nicht vorbei, man konnte sich noch den DrahtX Wettkampf anschauen. Bei diesem Wettkampf fuhren die Radfahrer den Berg runter den wir vorher hoch gelaufen sind. Nur, dass diesmal noch ein paar Rampen aufgestellt waren. Dies konnte man schön mit anschauen. Außerdem gab es noch viele kleine Aktionen. Es war ein wunderbares Fest und ein anstrengender aber schöner Lauf.
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von Maren
Da ich mir nach einem halben Jahr Pause, wieder zutraue, ein wenig zu laufen, habe ich gedacht, dieser kleine nette 4600-m-Lauf in Binnen würde sich anbieten, mal wieder etwas "Wettkampfluft " zu schnuppern.
Janet war auch angemeldet und da kam mir dann diese Idee... mal schauen, ob ich Janet dazu bringen kann, mit mir in Binnen komplett in pink zu starten. Dazu muss man anmerken, dass pink eigentlich so gar nicht Janets Farbe ist ! Meine war es eigentlich auch nie so. Aber gerade das war ja die Herausforderung. Und ich bin ganz stolz, dass ich ausgerechnet Janet dazu überreden konnte !
Dann fiel der Startschuss und Janet gab richtig Gas. Ich hatte erstmal Respekt vor dem Lauf, weil ich schon so lange nicht mehr im Wettkampftempo gelaufen bin und fing vorsichtig an.
Irgendwann konnte ich zu Janet aufschließen und munterte sie auf mit zu ziehen. Ich setzte mich nur ein wenig ab und ca. 500 m vorm Ziel war Janet wieder hinter mir. Da ging bei mir gar nix mehr und ich konnte irgendwann nur noch ein "Gib Gas" in ihre Richtung raushecheln. Stattdessen nahm Janet mich an die Hand und zog mich mit über die Ziellinie. Ich hab echt gedacht, ich flieg noch hin...und so stolperte ich mit Janet ins Ziel...:-)
Wir waren beide sehr erfreut über unser Ergebnis. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit diesem Resultat gerechnet. Zudem hat es auch noch so viel Spaß gemacht. Danke an Janet, denn wir haben uns gegenseitig bis ins Ziel gepuscht. Für Janet sprang dann sogar noch der 1. Platz in ihrer Altersklasse heraus! Gratulation! Pink macht wohl doch schnell....;-)
Ebenfalls auf der 4600-m-Strecke waren Sven und Christoph (nicht in pink) unterwegs. Sven wurde Gesamtdritter und Christoph Gesamtvierter! Die beiden waren auch sehr zufrieden mit ihrem jeweiligen Lauf.
Gemeinsam haben wir dann noch den " Langstreckler " Thorsten angefeuert, der (ebenfalls nicht in pink) auf der 11700 m Strecke nach einem netten Schwätzchen mit dem späteren Gesamtsieger einen tollen zweiten Gesamtrang erzielte! Glückwunsch an die Männer!
Es war ein sehr nett organisierter Lauf mit gemütlichem Flair und günstiger Startgebühr. Vielen Dank an den Veranstalter für den gelungenen Abend !
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von Frank

Was passiert wenn ein gewisser Olaf aus Bremen Nord für den 100 Meilen langen Mauerlauf in Berlin trainieren will? Er schreibt drei Marathons an drei aufeinanderfolgenden Tagen aus, lädt seine Lauffreunde ein und läuft dann drei Marathons an drei Tagen. Einfach so.
Für den letzten in dieser Reihe habe ich mich angemeldet und damit ein glückliches Händchen bewiesen, denn am Montag und Dienstag war es warm, schwül und regnerisch. Am Mittwoch dann bereits bestes Läuferwetter. Nachmittags zum Start um 15:30 Uhr noch bedeckt, später dann in den Abendstunden lugte vorsichtig die Sonne hervor. Dazu immer ein leichter Wind, also echt perfekt.
Die Laufstrecke führt, wer hätte das gedacht, über den Deich der Lesum. Start/Ziel war am Lesumsperrwerk, von dort lief man flussaufwärts zur Burger Brücke und auf der anderen Uferseite wieder zurück. Eine Runde war 9,2 km lang und malerisch schön. Es ging vorbei an Reetdachhäusern, meterhohem und kilometerlangem Schilfbewuchs, Segelbooten die am Ufer lagen und quer durch ein grünendes und blühendes Parkgelände. Der Untergrund war dabei fast durchgehend asphaltiert und eben.
Da es nur drei Läufer gab die auch über die Marathondistanz liefen, war mir ein Podiumsplatz von Anfang an sicher. Hätte ich auch nicht gedacht dass ich jemals einen Marathon auf dem Treppchen beende. Aber nein, Platz 3 konnte mir niemand nehmen! :)
War echt schön!
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von Sven
Wie im letzten Jahr fand auch der diesjährige Grafenlauf Hoya bei herrlichem Freibadwetter statt. Bereits die um 9.00 Uhr startenden Kinder – für den TSV Schwarme mit dabei waren Mattis, Cedric, Tjorven, Hannes, Lennart, Elias und Jan - hatten mit der Hitze zu kämpfen. Mattis gab alles und wäre gern in seiner Altersklasse erster geworden. Aber über Platz zwei kann man sich auch freuen! Den größeren Kleinen machte die Hitze zu schaffen, sodass nicht die Trainingsleistungen im Wettkampf abgerufen werden konnten.
Auch über 5000 m sollten die Läufer leiden. Tim, Jonas und Sven waren auf Seiten des TSV Schwarme dabei. Jonas wurde diesmal ausdrücklich instruiert, sich am Anfang etwas zurückzuhalten. So lief er bis km 1 an der Spitze einer Sechsergruppe unter anderem mit Daniel Diekmann (Elektro Diekmann), Marc-Kervin Krensellack (ATS Buntentor) und dem 10-km-Läufer Carsten Hülss (LAV Zeven). Bis zur Verpflegungsstelle bei km 3 blieb Jonas in der auf zwei 10-km-Läufer und zwei 5-km-Läufer reduzierten Spitzengruppe. Während sich die zwei 10-km-Läufer absetzten (!), verlor Jonas den späteren 5-km-Sieger Daniel Diekmann nicht aus den Augen und kam wenige Sekunden hinter ihm – und leider aber auch nur wenige Sekunden nachdem die Uhr auf 18:00 min schaltete ins Ziel. Sven brauchte über 1:30 min länger und Tim lief eine gleichmäßige 26er-Zeit. Im Ziel klagten alle wahlweise über die Hitze oder die Pollen, was wohl der Grund dafür war, dass die Laufzeiten fast aller Teilnehmer (mit Ausnahme von Jonas) deutlich über denen der letzten Jahre lag. Da half es wenig, dass die Strecke diesmal 50 m kürzer war, da der Start zwecks Meidung einer Gefahrenstelle (jene berühme Mittelinsel) vorverlegt wurde.
Nach dieser morgendlichen Hitzeschlacht fanden sich die meisten Läufer des TSV Schwarme zur Abkühlung im schwarmer Freibad wieder.
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von Thorsten und Jonas
„Du bist so ein guter Läufer – aber lauf langsamer los“, waren die anerkennenden Worte vom zweitplatzierten Mario Lawendel (LC Hansa Stuhr) an den schnellsten des TSV Schwarme, Jonas Hillmann-Apmann.
Zum 50-jährigen Bestehen der Museums-Eisenbahn in Bruchhausen-Vilsen fand in Kooperation mit dem Niedersächsischen Leichtathletikverband diese außergewöhnliche Laufveranstaltung statt. Dieser erste Wettlauf „Mensch gegen Maschine“ in Norddeutschland fand auf einer 7,8 Kilometer langen Laufstrecke von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf statt. In zwei Gruppen traten die Läufer gegen den Lokführer des parallel verkehrenden Dampfzuges zu einem spektakulären Wettlauf an und versuchten vor dem Zug in Asendorf anzukommen.
Um 15 Uhr startete die „schnellere“ Startgruppe – bei bedecktem aber trockenem Wetter. Jonas ist tatsächlich furios gestartet. Selbst die Spitzenläufer haben lange gebraucht, um ihn einzuholen. Am Ende hat es zu einem hervorragenden Platz 4 in einer Zeit von 30:44,4 min gereicht (inklusive offener Schnürsenkel wieder zuknoten). Die letzen 2 km wurde dieser von Thorsten (Platz 5) nochmal gut mitgezogen, so dass es am Ende noch zu einem spannenden Zweikampf kam. Am Ende trennten sich die beiden nur um 0,3 Sekunden. Vom TSV Schwarme ebenfalls waren dabei: Christoph (Platz 8), Wilken (Platz 54) und Verena (Platz 5). Verena ist trotz Halsschmerzen mit 35:56 min eine hervorragende Zeit gelaufen. Bis Platz 1 lag nur eine Minute dazwischen!
Janet ist in der ersten Gruppe bereits um 13.30 Uhr gestartet – bei heftigsten Regenschauern. In dieser Startgruppe belegte sie von 48 Frauen den siebten Platz.
Für die Lokführer lief das Rennen nicht ganz so gut. Der Lokführer des ersten Laufes beendete das Rennen mit eiener Zeit von 41:22,7 min auf den 19. Platz. Auch die Lok des zweiten Laufes schafftes es Trotz schneller Zeit (35:37,8) „nur“ auf Platz 26.
Mein persönliches Fazit: Eine vielversprechende und schöne Laufveranstaltung, bei der die Organisatoren aber vermutlich mit deutlich mehr Teilnehmern gerechnet haben. Ich würde mich freuen, wenn dieser Lauf keine einmalige Veranstaltung bleibt. Zusätzlich kann man noch die organisatorischen Leistungen des „Wettlauf Mensch gegen Maschine“ loben. Die Strecke war hervorragend ausgeschildert, an jeder Ecke stand jemand, der dir den Weg gezeigt hat und dich zusätzlich noch angefeuert hat. Außerdem ging die Siegerehrung sehr schnell von Gangen, so dass keine Verzögerungen entstanden sind. Ein dickes Lob an die Organisatoren!
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